FENCHEL-ZUCCHINI SUBJI mit Garam Masala

Ayurvedisch gesehen befinden wir uns im Mai in der Übergangszeit zwischen dem nass-feuchten Frühling (Vasanta Ritu) und dem frühen Sommer (Grishma Ritu), in dem sich wieder Wärme und Trockenheit ausbreiten. Wir können diesen Wechsel sehr oft auch in unserem Organismus spüren: Es bedeutet die letzten Frühlingsboten wie Erkältungen und Allergien hinter uns zu lassen und den Körper auf die warme und heiße Jahreszeit vorzubereiten. Nach den Reinigungsprozessen und ausleitenden Maßnahmen am Beginn des Frühlings sollten wir jetzt darauf achten, den Körper mit genug Feuchtigkeit zu versorgen. Leicht verdauliche Speisen tun uns noch immer gut, trotzdem darf ein gutes Maß an wertvollen Ölen und Fetten nicht fehlen. Allzu scharfe, saure, heiße und salzige Speisen sollten vermieden werden, da sie den Organismus (und auch den Geist) reizen und sehr leicht stressen können.
Meistens steigt mit den ersten sonnigen und warmen Tagen die Lust auf rohes Obst, Gemüse und besonders auf knackige Salate. Doch ist es für die Verdauung besser weiterhin warme und gedünstete Obst- und Gemüsegerichte zu uns zu nehmen und die reinen Rohkostteller beiseite zu lassen. Da ist es besser, frische Kräuter oder eine Portion grünes Blattgemüse (wie Babyspinat oder Rucola) unter das gedünstete Curry oder den gekochten Dal zu mischen. Unser agni (Verdauungsfeuer) wird es uns danken!

Die Pinienkerne (in der Variante am Foto fehlen sie) schmecken über das Subji gestreut herrlich. Besonders die Vata-Konstitutionen profitieren davon am meisten, da sie ein Mehr an gesunden Fetten immer brauchen können.
Oder ein Stück Avocado, zum Subji serviert, versorgt mit guten Fetten und ist ebenfalls für Vata und auch für Pitta besonders geeignet. Kapha-Konstitutionen sollten es lieber beiseite lassen.
In diesem Subji verwende ich sehr gerne Garam Masala. Es ist eine weit verbreitete und sehr beliebte Gewürzmischung in Indien und es gibt tausende Varianten und Abänderungen. Ich denke, es ist so wie mit der Currymischung, jede Familie, jeder Haushalt hat so seine ganz persönlichen Vorlieben. Garam Masala gibt es fertig zu kaufen, zum Beispiel bei der österreichischen Biofirma Sonnentor, die ich sehr empfehlen kann. (Werbung, da Markennennung, unbezahlt aus Überzeugung) Ich mache mir auch sehr gerne meine eigene Mischung, das Rezept dafür stelle ich euch ans Ende des Beitrages.

FENCHEL-ZUCCHINI SUBJI MIT GARAM MASALA

Autorin: kitchen.manipura
Rezeptkategorie: Gemüse

für 4 Personen

4 Zucchini
2 Fenchel
2 TL Ghee
1/4 TL Asafoetida
1/2 TL Kurkuma
2 TL Fenchelsamen, gemahlen
4 TL Garam Masala
2 TL Mandelmus
(ayurvedisches) Steinsalz
Wasser
4 TL Pinienkerne oder ein Stück Avocado
1 TL Sesamöl (geröstet)
frische Kräuter wie Petersilie oder Koriander
oder Babyspinat oder Rucola

Das Gemüse in mittelgroße Stücke schneiden. In einer Kasserolle Ghee erhitzen, zuerst Asafoetida, danach kurz die Gewürzpulver Kurkuma, Fenchel und Garam Masala anrösten. Gemüse und etwas Wasser zugeben. Gemüse und Gewürze gut vermischen, salzen. Das Gemüse dünsten lassen, immer wieder etwas Wasser zugeben. Kurz bevor es gar ist, Mandelmus unterrühren und fertig dünsten.
In einer kleinen Pfanne Sesamöl erhitzen und die Pinienkerne anrösten.
Babyspinat oder Rucola unter das Subji mischen oder mit frischen Kräutern servieren.
Zum Schluss die gerösteten Pinienkerne darüberstreuen oder ein Stück Avocado dazulegen.

GARAM MASALA

Autorin: kitchen.manipura
Rezeptkategorie: Gewürze

ergibt etwa 4 EL Gewürzmischung

2 EL Koriander, gemahlen
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1/4 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
1 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Gewürznelke, gemahlen
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Lorbeerblatt, gemahlen
1/4 TL Muskatnuss, gemahlen

Gutes Gelingen!

Namasté
Katharina

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